DANKE

für’s Erste…

Halbvoll oder

halbleer

Wer A sagt muss aber

auch B sagen

Was ist kitastrophal?

Im Frühjahr 2017 hat die Diakonie Wuppertal mit der Kitastrophal-Kampagne ein öffentliches Zeichen gesetzt, um auf die aktuellen wirtschaftlichen Probleme der Wuppertaler Kitas aufmerksam zu machen. Bedingt durch die im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) festgeschriebenen geringen Steigerungsraten der jährlichen Zuschüsse und die, im Vergleich dazu, seit Jahren stetig stärker steigenden Kosten (vor allem Lohnkosten), wird die Unterfinanzierung immer größer. Dadurch ist eine Auskömmlichkeit seit Jahren nicht mehr gegeben. Im Gesetz ist ausdrücklich eine laufende Erhebung und Nachsteuerung der wirtschaftlichen Belastbarkeit der KiBiz-Pauschale gefordert. Dies ist bislang nicht erfolgt und hat zur Folge, dass trotz steigenden Bedarfs zunehmend Einrichtungen geschlossen werden müssen.

Mehr ...

Wie ist der Status?

Einige der Forderungen sind erfüllt worden und durch eine punktuelle Förderung des Landes und der Stadt Wuppertal ist mehr Geld in das gesamte System der Kindertagesstätten geflossen. Die Landesregierung hat – sicherlich auch mit angestoßen durch den öffentlichen Druck der Kitastrophal-Kampagne – ein sogenanntes Rettungspaket im KiBiz (§ 21f) für zwei Jahre hinterlegt.

Mehr ...

Wie geht es weiter?

Das vorrangige Ziel einer Gesetzgebung ist zunächst einmal der Erhalt der Kitas auf dem aktuellen Status. Um mittel- und langfristig nachhaltig zu wirken, muss es aber viel weiter greifen. Hierbei steht eine umfassende Reform in der Ausbildung der Berufe rund um die Kinderbetreuung im Mittelpunkt, damit das Rennen um zukünftige Mitarbeiter/innen erfolgreich sein kann. Nur mit einer ausreichenden Anzahl an gut qualifizierten Betreuern/innen kann die Qualität in den Kitas gesichert bzw. wieder ausgebaut werden und somit den hohen Qualitätsansprüchen der Diakonie genügen.

Mehr ...

Reaktionen auf die Kampagne

...Wir sind am Ende, ja, dass trifft es genau. (…) Wir sind auf jeden Fall bis zum letzten Tag dabei und möchten Sie tatkräftig unterstützen.

Andrea M.  

...Eine Landschaft ohne kirchliche Kitas wäre deutlich ärmer und für die Gemeinden eine Katastrophe...

Friederike S.  

...Das Personal steht unter Dauerdruck, denn auch hier muss gespart werden. Besonders dort käme es, durch eine bessere Verteilung der Kosten, zu einer spürbaren Entlastung...

Meike L.  

...Alle an einen Tisch und das Beste für unsere Kinder geben, denn sie sind schließlich unsere Zukunft...

Stefan und Eike M.  

...Es darf nicht sein, dass Finanzierungsstreitigkeiten (…) auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden...

Ö.H.  

...Ich bin sehr überrascht über diese ungerechtfertigte Benachteiligung...

Anne S.  

...eine sehr gute Kampagne - Chapeau...

Dagmar R.  

...Es kann nicht sein, dass eine Stadt wie Wuppertal mit einer derart desolaten Haushaltslage über eine millionenschwere Investition in eine Seilbahn nachdenkt, wo die Frage der Finanzierung von Kindergärten nicht ausreichend gesichert ist...

Familie H.  

...Die Politik wirbt dafür, Kinder und Beruf besser zu vereinbaren, aber in den Kitas kommt nicht genug Geld an, um die entsprechenden (flexiblen) Betreuungsplätze anbieten zu können (35 oder 45 Stunden)...

Stephan K.  

Rechtliche Grundlage

Verfassungs- und sozialrechtliche Grundlage

Wichtige rechtliche Grundlagen im Zusammenhang mit dem Betrieb der Kindertagesstätten in Wuppertal und den Elternrechten finden sich im Sozialgesetzbuch VIII (SGB 8) des Bundes gültig für alle Bundesländer, und somit gültig für alle Kommunen und Landkreise im Bundesgebiet, sowie im Kinderbildungsgesetz des Landes NRW (KiBiz).

Mehr ...

Aktuelles zum Thema

Diakonie Wuppertal setzt sich ein für neues Kinderbildungsgesetz (KiBiz) und eine auskömmliche Finanzierung von Wuppertaler Kitas

Seit Einführung des KiBiz (Kinderbildungsgesetzt) 2017 hat sich die Finanzierungssituation entgegen der Versprechen der Politik schrittweise verschlechtert und die Auswirkungen sind aktuell dramatisch.

Mehr ...